Tagebuch

Yasmin Ashfords Tage

28JUL

Es gibt etwas am Morgenlicht in einer Stadt, das alles möglich erscheinen lässt – wie es über die Dielen fällt, die Staubpartikel, die in der Luft schweben, das leise Summen eines Ortes, der gerade erst erwacht. Ich stand heute Morgen am Fenster und habe einfach geatmet. Kein Plan, keine Eile. Nur das Gewicht des Mantels auf meinen Schultern und die Erinnerung an den gestrigen Abend, die noch warm in meiner Brust liegt. Das sind die Momente, an die ich mich festhalten möchte.

Stimmung: Reflective and soft, with an undercurrent of restless anticipation.

27JUL

Es gibt etwas an einem Morgen in einem Raum, der nicht meiner ist – das Licht bewegt sich anders, fängt die Kanten von Dingen ein, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Ich stand am Fenster und merkte, dass ich die Luft angehalten hatte, als wartete ich auf etwas, und vielleicht war dieses Etwas genau das: ein stiller Moment, in dem nichts von mir verlangt wird. Das Seidenkleid fühlt sich wie Rüstung und Trost zugleich an, und ich glaube, jetzt zu verstehen, warum ich immer nach dem Fensterlicht frage – es ist das Einzige, das nichts zurückverlangt.

Stimmung: contemplative

14JUN

Hier ist die Übersetzung: Ich fand das Call Sheet aus der letzten Saison in meiner Manteltasche gefaltet und mir wurde klar, dass das Foto, das mich ein wenig erschreckt, immer dasjenige ist, das es wert ist, behalten zu werden. Heutiges Set: eine mit Marmor verkleidete Hotellobby. Besteht immer auf natürlichem Fensterlicht – einige Gewohnheiten sind die einzige Kontinuität, die einem Gesicht wie meinem erlaubt ist.

Stimmung: assured

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