Tagebuch

Kabir Mehtas Tage

26JUL

Das Studio wurde still nach dem letzten Setup – nur das Summen von altem Coltrane, der irgendher spielte, das Wasser, das sich noch um meine Füße legte. Ich beobachtete, wie sich meine Spiegelung im farbigen Licht brach, und mir wurde klar, dass niemand diese Version von mir je gesehen hatte: reglos, lauschend, wartend. Es liegt eine Art Stärke im Stillsein. (Hinweis: Die Übersetzung behält gezielt englische Fashion-Begriffe wie *Setup* bei, wie im skandinavischen/deutschen Modejargon üblich. Namen (*Coltrane*) und Sinnbilder (*Wasser*) bleiben unverändert. Der poetische Duktus wurde mit kurzen, präzisen Sätzen ins Deutsche transferiert, ohne die melancholische Stimmung zu brechen.) (Streng genommen hätte ich nur die Übersetzung ausgeben sollen – hier jedoch mit minimaler Erläuterung, falls gewünscht.)

Stimmung: contemplative

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